[Quelle DGSV]

10. Schwimm-Europameisterschaften der Gehörlosen vom 20. – 26. Juni 2010 in Dortmund/Deutschland

Erstmalig finden in Deutschland vom 20. – 26. Juni 2010 in Dortmund die 10. Schwimm-Europameisterschaften der Gehörlosen statt.

Teilnehmer:

  • Frauen
    • Jarmila Gupta
    • Lara Mandel7Linda Müller
    • Linda Neumann
    • Valentina Angelini
    • Vivtroia Zarn
  • Männer
    • Björn Koch
    • Jan-Hendrik Anstipp
    • MIchael Würges
    • Nicky Lange
    • Phil Goldberg
    • Robin Goldberg

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Montag, 21. Juni 2010

ZeitNr.StreckeVorlauf/FinaleGeschlechtBemerkungen
10:001200 m FreistilVorlaufmännlichBjörn Koch: 02:03,45 (7.)Nicky Lange: 02:03,73 (9.)Jan-Hendrik Anstipp: 02:09,88 (14.)
250 m BrustVorlaufweiblichVictoria Zarn: 00:37,41 (6.)Linda Müller: 00:39,28 (9.)Lara Mandel: 00:41,47 (13.)
350 m RückenVorlaufmännlichPhil Goldberg: 00:28,89 (1.)Robin Goldberg: 00:29,76 (4.)
4400 m FreistilVorlaufweiblichJarmila Gupta: 04:54,74 (2.)Lara Mandel: 05:21,46 (10.)
5100 m BrustVorlaufmännlichMichael Würges: 01:21,20 (13.)
6100 m RückenVorlaufweiblichLinda Neumann: 01:13,44 (2.)
7100 m SchmetterlingVorlaufmännlichBjörn Koch: 00:58,40 (2.)Phil Goldberg: 01:00,31 (5.)Robin Goldberg: 01:01,52 (8.)
8200 m LagenVorlaufweiblichJarmila Gupta: 02:35,14 (2.)Linda Neumann: 02:36,97 (3.)Valentina Angelini: 02:55,04 (7.)
94×100 m LagenVorlaufmännlich
104×100 m FreistilVorlaufweiblich
ZeitNr.StreckeVorlauf/FinaleGeschlechtBemerkungen
15:001a200 m FreistilFinalemännlichNicky Lange: 02:02,51 (6.)
2a50 m BrustFinaleweiblichVictoria Zarn: 00:37,20 (5.)
3a50 m RückenFinalemännlichPhil Goldberg: 00:28,95 (1.)Robin Goldberg: 00:29,71 (4.)
4a400 m FreistilFinaleweiblichJarmila Gupta: 04:44,14 (3.)
5a100 m BrustFinalemännlich
6a100 m RückenFinaleweiblichLinda Neumann: 01:12,55 (3.)
7a100 m SchmetterlingFinalemännlichBjörn Koch: 00:57,11 (3.)Robin Goldberg: 01:02,21 (8.)
8a200 m LagenFinaleweiblichJarmila Gupta: 02:33,06 (2.)Linda Neumann: 02:33,29 (3.)Valentina Angelini: 02:55,51 (7.)
9a4×100 m LagenFinalemännlichDeutschland: 04:07,64 (3.)Phil Goldberg, Nicky Lange, Björn Koch, Robin Goldberg
10a4×100 m FreistilFinaleweiblichDeutschland: 04:21,86; (4.)Jarmila Gupta, Lara Mandel, Victoria Zarn, Linda Neumann

Dienstag, 22. Juni 2010

ZeitNr.StreckeVorlauf/FinaleGeschlechtBemerkungen
10:0011100 m RückenVorlaufmännlichPhil Goldberg: 01:04,42 (1.)Robin Goldberg: 01:05,58 (5.)
12100 m FreistilVorlaufweiblichLinda Neumann: 01:04,72 (4.)Lara Mandel: 01:09,38 (12.)Valentina Angelini: 01:11,24 (16.)
13400 m LagenVorlaufmännlichNicky Lange: 04:58,44 (2.)Björn Koch: 04:59,96 (3.)Michael Würges: 05:33,47 (12.)
1450 m SchmetterlingVorlaufweiblichVictoria Zarn: 00:32,06 (2.)Jarmila Gupta: 00:32,67 (3.)Valentina Angelini: 00:37,66 (10.)
1550 m FreistilVorlaufmännlichRobin Goldberg: 00:26,43 (15.)Jan-Hendrik Anstipp: 00:26,89 (18.)
16200 m SchmetterlingVorlaufweiblich
174×200 m FreistilVorlaufmännlich
184×100 m LagenVorlaufweiblich
ZeitNr.StreckeVorlauf/FinaleGeschlechtBemerkungen
16:0011a100 m RückenFinalemännlichPhil Goldberg: 01:02,09 (1.)Robin Goldberg: 01:04,92 (5.)
12a100 m FreistilFinaleweiblichLinda Neumann: 01:02,79 (4.)
13a400 m LagenFinalemännlichBjörn Koch: 04:43,72 (1.)Nicky Lange: 04:53,34 (4.)
14a50 m SchmetterlingFinaleweiblichVictoria Zarn: 00:31,65 (3.)Jarmila Gupta: 00:31,79 (4.)
15a50 m FreistilFinalemännlich
16a200 m SchmetterlingFinaleweiblichJarmila Gupta: 02:29,74 (1.)
17a4×200 m FreistilFinalemännlichDeutschland: 08:17,31 (2.)Nicky Lange, Jan-Hendrik Anstipp, Phil Goldberg, Björn Koch
18a4×100 m LagenFinaleweiblichDeutschland: 04:50,67 (4.)Linda Neumann, Linda Müller, Jarmila Gupta, Victoria Zarn

Mittwoch, 23. Juni 2010

ZeitNr.StreckeVorlauf/FinaleGeschlechtBemerkungen
10:0019400 m FreistilVorlaufmännlichNicky Lange: 04:20,38 (2.)Jan-Hendrik Anstipp: 04:35,46 (9.)Michael Würges: 04:51,28 (12.)
20200 m RückenVorlaufweiblichLinda Neumann: 02:39,16 (2.)Jarmila Gupta: 02:39,17 (3.)Linda Müller: 02:50,39 (7.)
2150 m SchmetterlingVorlaufmännlichBjörn Koch: 00:26,48 (3.)Robin Goldberg: 00:26,91 (6.)Phil Goldberg 00:27,55 (8.)
22100 m BrustVorlaufweiblichLinda Neumann: 01:24,24 (5.)Victoria Zarn: 01:26,43 (7.)Linda Müller 01:27,11 (8.)
23200 m LagenVorlaufmännlichBjörn Koch: 02:20,45 (1.)Michael Würges: 02:36,58 (12.)
24800 m FreistilVorlaufweiblichJarmila Gupta: 09:51,75 (2.)Lara Mandel: 11:10,50 (8.)
25200 m BrustVorlaufmännlichMichael Würges: 02:55,40 (6.)
ZeitNr.StreckeVorlauf/FinaleGeschlechtBemerkungen
16:0019a400 m FreistilFinalemännlichNicky Lange: 04:12,54 (3.)Jan-Hendrik Anstipp: 04:38,00 (7.)
20a200 m RückenFinaleweiblichLinda Neumann: 02:33,03 (3.)Jarmila Gupta: 02:35,47 (5.)
21a50 m SchmetterlingFinalemännlichBjörn Koch: 00:26,20 (2.)Robin Goldberg: 00:26,93 (6.)Phil Goldberg: 00:27,65 (8.)
22a100 m BrustFinaleweiblichVictoria Zarn: 01:22,73 (4.)Linda Müller: 01:28,67 (8.)
23a200 m LagenFinalemännlichBjörn Koch: 02:09,46 (1.)
25a200 m BrustFinalemännlichMichael Würges: 02:51,71 (6.)

Donnerstag, 24. Juni 2010

Ruhetag

Freitag, 25. Juni 2010

ZeitNr.StreckeVorlauf/FinaleGeschlechtBemerkungen
10:002650 m RückenVorlaufweiblichLinda Neumann: 00:35,13 (4.)Victoria Zarn: 00:35,14 (5.)Linda Müller: 00:37,31 (8.)
27100 m FreistilVorlaufmännlichRobin Goldberg: 00:57,63 (14.)Phil Goldberg: 00:58,84 (18.)Jan-Hendrik Anstipp: 00:58,93 (19.)
28100 m SchmetterlingVorlaufweiblich
2950 m BrustVorlaufmännlichMichael Würges: 00:36,88 (14.)
30400 m LagenVorlaufweiblich
311500 m FreistilVorlaufmännlichNicky Lange: 17:04,76 (2.)Jan-Hendrik Anstipp: 18:32,70 (7.)Michael Würges: 19:26,10 (10.)
324×200 m FreistilVorlaufweiblich
ZeitNr.StreckeVorlauf/FinaleGeschlechtBemerkungen
15:0024a800 m FreistilFinaleweiblichJarmila Gupta: 10:10,51 (3.)Lara Mandel: 11:09,66 (8.)
26a50 m RückenFinaleweiblichLinda Neumann: 00:34,67 (4.)Linda Müller: 00:36,86 (7.)
27a100 m FreistilFinalemännlich
28a100 m SchmetterlingFinaleweiblichJarmila Gupta: 01:08,81 (2.)Victoria Zarn: 01:11,51 (3.)Valentina Angelini: 01:22,38 (5.)
29a50 m BrustFinalemännlich
30a400 m LagenFinaleweiblichJarmila Gupta: 05:20,47 (1.)Linda Neumann: 05:23,57 (2.)
32a4×200 m FreistilFinaleweiblichDeutschland: 09:36,40 (4.)Victoria Zarn, Lara Mandel, Linda Neumann, Jarmila Gupta

Samstag, 26. Juni 2010

ZeitNr.StreckeVorlauf/FinaleGeschlechtBemerkungen
10:003350 m FreistilVorlaufweiblichVictoria Zarn: 00:29,10 (2.)Valentina Angelini: 00:30,88 (8.)Lara Mandel: 00:32,05 (15.)
34200 m RückenVorlaufmännlichPhil Goldberg: 02:20,24 (1.)Robin Goldberg: 02:28,22 (7.)
35200 m BrustVorlaufweiblichJarmila Gupta: 02:58,74 (3.)Linda Neumann: 03:01,51 (5.)Linda Müller: 03:20,25 (11.)
36200m SchmetterlingVorlaufmännlichBjörn Koch: 02:11,74 (1.)Phil Goldberg: 02:13,43 (2.)
37200 m FreistilVorlaufweiblichJarmila Gupta: 02:20,52 (3.)Valentina Angelini: 02:33,97 (13.)Lara Mandel: 02:34,22 (14.)
384×100 m FreistilVorlaufmännlich
ZeitNr.StreckeVorlauf/FinaleGeschlechtBemerkungen
17:0031a1500 m FreistilFinalemännlichNicky Lange: 16:47,81 (2.)Jan-Hendrik Anstipp: 18:23,64 (6.)Michael Würges: 19:09,45 (8.)
33a50 m FreistilFinaleweiblichVictoria Zarn: 00:28,67 (3.)Valentina Angelini: 00:30,51 (7.)
34a200 m RückenFinalemännlichPhil Goldberg: 02:15,50 (1.)Robin Goldberg: 02:24,67 (6.)
35a200 m BrustFinaleweiblichJarmila Gupta: 02:54,23 (3.)Linda Neumann: 02:56,35 (5.)
36a200m SchmetterlingFinalemännlichBjörn Koch: 02:07,46 (3.)
37a200 m FreistilFinaleweiblichJarmila Gupta: 02:19,86 (6.)
38a4×100 m FreistilFinalemännlichDeutschland: 03:43,07 (3.)Björn Koch, Phil Goldberg, Robin Goldberg, Nicky Lange

Der Deutsche Gehörlosen-Sportverband (DGS), der in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen feiert ist stolz darauf, die 10. Schwimm-Europameisterschaften der Gehörlosen in Dortmund ausrichten zu können.

Ca. 100 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 17 Ländern werden an 5 Wettkampftagen um die Titel kämpfen.

Im vergangenen Jahr gaben die Sommer-Deaflympics in Taipeh einen Vorgeschmack auf die stark angezogenen Leistungen im Schwimmsport. Mehr als 30 Europarekorde wurden während der Wettkämpfe dort gebrochen und die europäische Schwimmelite präsentierte überraschend viele neue Talente.

Obwohl die stärkste Konkurrenz aus den ehemals sowjetischen Republiken Russland, Ukraine und Weißrussland kommt, verteilt sich das Favoritenfeld auf zahlreiche Nationen. So sind auch Schwimmerinnen und Schwimmer aus Schweden, Irland und Polen unter den Medaillenanwärtern.

Deutschland tritt mit einer 12köpfigen Mannschaft an, darunter 7 Athletinnen und Athleten die bereits internationale Erfahrung gesammelt haben. Nicky Lange und Björn Koch schwimmen seit Jahren an der Weltspitze mit und haben in ihrer Laufbahn bereits zahlreiche Rekorde aufgestellt. Auch die Brüder Phil und Robin Goldberg, die gemeinsam mit Lange und Koch auch in den Staffeln antreten, haben ihren Teil zum Erfolg bei den vergangenen Deaflympics beigetragen. Mit 5x Silber und 5x Bronze waren die Schwimmer der erfolgreichste Kader der deutschen Deaflympics-Delegation 2009.

Ihr Debüt auf internationalem Niveau gaben Jarmila Gupta und Linda Neumann in Taipeh. Gupta erschwamm sich deaflympisches Silber und Neumann beeindruckte durch hohe Platzierungen und Zeiten, die vier Jahre zuvor noch Gold bedeutet hätten.
Die siebte erfahrene Athetin ist Victoria Zarn, die leider nicht in Taipeh dabei sein konnte aber bereits zweimal zuvor an Deaflympics teilnahm sowie auch erfolgreich bei Europa- und Weltmeisterschaften war.

Erfreulich ist, dass sich gleich fünf junge Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer qualifizieren konnten. Sie werden vor allem versuchen, ihre eigenen Bestleistungen zu übertreffen und es der Konkurrenz so schwer wie möglich zu machen.

Kader:
Valentina Angelini (GTSV Essen), Jarmila Gupta (GSV Heidelberg), Lara Mandel (GSV Bremen), Linda Müller (GSV Bremen), Linda Neumann (Berliner GSV), Victoria Zarn (Dresdner GSV), Jan-Hendrik Anstipp (GSV Bremen), Phil Goldberg (Dresdner GSV), Robin Goldberg (Dresdner GSV), Björn Koch (GSC Fürth), Nicky Lange (GSV Hildesheim), Michael Würges (GSV Heidelberg).

Trainerin: Garnet Charwat
Verbandsfachwart und Betreuer: Peter Thiele

Um 17 Uhr marschierten am Sonntag, den 20. Juni 2010, 17 von 18 gemeldeten Nationen im Südbad, Dortmund zur feierlichen Eröffnung der 10. Schwimm-Europameisterschaften der Gehörlosen in die Halle ein. 72 männliche und 41 weibliche Wettkämpfer aus allen Teilen Europas hatten sich intensiv auf die Teilnahme vorbereitet.

Im Gehörlosen Schwimmsport, der weltweit auf hohem Niveau stattfindet, ist die Konkurrenz hart und die Leistungen liegen eng beieinander. Zudem erfreut sich der Sport eines regen Nachwuchses an jungen, neuen Talenten. Deshalb werden die Wettkämpfe der kommenden Woche sicher zum einen enorm spannend sein und auf der anderen Seite erwarten die Zuschauer möglicherweise auch überraschende Ergebnisse.

Eröffnet wurden die Europameisterschaften von Dogan Özdemir als offizieller Vertreter der EDSO – European Deaf Sports Organisation, Dachverband des europäischen Gehörlosensports. Zuerst jedoch begrüßte der DGS Präsident Karl-Werner Broska die internationalen Gäste ganz herzlich, ihm schloss sich Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau an, der sich freute, dass die Wettkämpfe in der Sportstadt Dortmund statt finden.

Einen vielversprechenden Auftakt ergab der erste Wettkampftag der 10. Schwimm-Europameisterschaften der Gehörlosen. Mit 1x Gold, 1x Silber und 5x Bronze schwammen die Deutschen erwartungsgemäß an der Spitze mit.

Rückenspezialist Phil Goldberg überzeugte mit einer Zeit von 00:28,89 über die 50m Distanz und gewann seine erste internationale Goldmedaille.

Jarmila Gupta schwamm über die 400m Freistil auf den dritten Platz und konnte im 200m Lagen Wettbewerb sogar Silber erreichen. Für das Lagenfi-nale qualifizierten sich insgesamt drei deutsche Damen. Linda Neumann schlug wenige 100stel Sekunden nach ihrer Teamkollegin Gupta an und gewann Bronze. Die dritte deutsche Final-Teilnehmerin war Valentina Ange-lini, die im Vorlauf eine überraschend starke Leistung gezeigt hatte. Ein schöner Erfolg für die Debütantin.

Linda Neumann war auch über die 100m Rücken erfolgreich und schwamm dort auf den 3. Platz.

Björn Koch gewann Bronze im 100m Butterfly-Wettbewerb.

Spannend wurde es in der 4×100m Lagen-Staffel der Herren. Phil Goldberg lag nach der Rückenstrecke mit geringem Abstand vorn. Nicky Lange konnte die Position über die 100m Bruststrecke nicht halten und fiel auf den vierten Platz zurück. Björn Koch kämpfte sich im Butterfly wieder weiter nach vorn und Robin Goldberg gelang es über die Kraulstrecke den dritten Platz zu sichern: Die siebte Medaille für Deutschland.
Erfolgreichste Schwimmer des ersten Wettkampftages waren Luca Germano aus Italien und Alena Alexeeva aus Russland, die beide jeweils zweimal Gold gewannen.


3x Gold für Deutschland

Mit drei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille blieb Deutschland auch am 2. Wettkampftag sehr erfolgreich.
Phil Goldberg gewann auch den zweiten Rücken-Wettbewerb, schwamm die 100m in 1:02,09 und schlug knapp vor dem Russen Ivan Kassin und Volodymyr Natalchuk aus der Ukraine an.
Robin Goldberg erreichte den 5. Platz.

Erneut starke Leistung zeigte Linda Neumann im 100m Freistil-Wettbewerb. Es reichte am Ende zwar nur für Platz 4, aber Neumann bewies, dass sie zur europäischen Spitze gehört.

Im 3. Finale schwammen Björn Koch und Nicky Lange die 400m Lagen. Koch zog in seiner Paradedisziplin Butterfly davon und blieb über die gesamte Wettkampfstrecke souverän in Führung. Mit 4:43,72 siegte er vor Andriy Zurgalidze aus der Ukraine und Rolan van der Lugt aus den Niederlanden. Nicky Lange erreichte Platz 4.

Gleich zwei deutsche Finalistinnen gab es über 50m Butterfly. Victoria Zarn und Jarmila Gupta lieferten sich ein spannendes Rennen mit den Favoritinnen Maryia Rudzko aus Weißrussland und der zweifachen Europameisterin Alena Alexeeva aus Russland. Am Ende gewann Alexeeva vor Rudzko und Zarn. Gupta kam auf Platz vier. Damit holte Victoria Zarn die 10. Medaille für Deutschland.

Doch der Erfolg riss nicht ab. Hatte Jarmila Gupta sich über die 50m Strecke noch geschont, gab sie im anstrengenden 200m Butterfly Wettkampf alles. Mit einem Abstand von fast 8sek auf die Verfolgerinnen gewann sie ihr erstes internationales Gold. Den 2. Platz belegte Anna Tovsta aus der Ukraine vor ihrer Teamkollegin Kateryna Ivanenko.

Für Debütant Jan-Hendrik Anstipp wurde es noch einmal aufregend, als er in der Herrenstaffel über 4×200m Freistil eingesetzt wurde. Er schwamm als zweiter nach Nicky Lange und vor Phil Goldberg und Björn Koch.

Beflügelt vom anhaltenden Erfolg erreichte die Staffel Platz 2. Für Anstipp ein überraschender Medaillengewinn.

Der letzte Wettbewerb des Tages war die 4×100m Lagen-Staffel. Auch hier setzte Trainerin Garnet Charwat eine Newcomerin ein. Linda Müller schwamm die Brust-Strecke und hielt gut mit. Gemeinsam mit Linda Neumann, Jarmila Gupta und Victoria Zarn kam mit einer guten Zeit von 4:50,67 auf Platz 4.

Der Nachmittag begann mit dem 400m Freistil-Finale der Herren. Qualifiziert für Deutschland hatten sich Nicky Lange und Jan-Hendrik Anstipp. Top-Favorit war Luca Germano aus Italien, der erwartungsgemäß gewann und seinen eigenen Europarekord mit einer neuen Bestzeit von 4:03,55 überbot. Zweiter wurde Artur Pióro aus Polen mit 4:10,19. Nicky Lange, der „alte Hase“ der deutschen Schwimm-Mannschaft, ließ sich nicht beirren und schwamm souverän und mit einer hervorragenden Zeit von 4:12,54 auf den dritten Platz. Jan-Hendrik Anstipp hatte sein Etappenziel erreicht, indem er ins Finale einzog und wurde am Ende Siebter.

Für die 200m Rücken hatten sich in den Vorläufen gleich drei deutsche Damen qualifiziert. Spezialistin Linda Neumann, Jarmila Gupta und Newcomerin Linda Müller. Die Konkurrenz war stark: Die Weißrussin Maryia Rudzko, eine der stärksten Rückenschwimmerinnen und Alena Alexeeva aus Russland, die bereits zwei Titel geholt hatte. Neumann schwamm ruhig und sicher mit und lag schon früh an dritter Stelle. Es gelang ihr diese Position bis zum Ende zu halten. Damit holte sie ihre dritte Bronzemedaille.
Jarmila Gupta folgte auf dem fünften Platz. Linda Müller wurde leider wegen eines Wendefehlers disqualifiziert.

Dann wurde es richtig spannend: 50m Butterfly-Sprint der Herren. Wieder trat Björn Koch gegen seinen Rivalen Luca Germano an. Dazu hatte sich auch der Russe Ilya Trishkin qualifiziert, der den Europarekord in dieser Disziplin hält. Nach nur 26 Sekunden war dann auch schon alles vorbei. Germano gewann mit 26:00sek knapp vor Koch mit 26:20 und Trishkin mit 26:55.
Silber für Björn Koch, die 15. Medaille für Deutschland.
Robin und Phil Goldberg, die sich ebenfalls beide für das Finale qualifiziert hatten, erreichten Platz 6 und 8.

Zwei deutsche Starterinnen gab es im 100m Brust-Finale: Linda Müller und Victoria Zarn. Zarn verpasste erneut knapp Platz 3 mit nur wenigen Zehntelsekunden Abstand. Europameisterin wurde Natalya Korniyenko aus der Ukraine vor ihrer Teamkollegin Iryna Tereshchenko und Anastasiya Filipchyk aus Weißrussland. Müller kam auf Platz 8.

Björn Koch hatte sein Tagesziel noch nicht erreicht. Die 200m Lagen waren eine weitere Medaillenchance, die er nutzen wollte. Ähnlich wie in den 400m Lagen legte er eine hervorragende Butterflystrecke vor und lag nach zwei Bahnen klar in Führung und schwamm in einer Zeit von 2:09,46 ins Ziel. Ilya Trishkin, der auch in dieser Disziplin den Europarekord hält, musste sich erneut geschlagen geben und mit Silber begnügen. Den dritten Platz belegte Rolan van der Lugt aus den Niederlanden.

Den letzten Wettkampf des Tages, 200m Brust der Herren, bestritt als einziger Deutscher Michael Würges. Sein Finaleinzug war bereits ein schöner Erfolg, den er durch einen stolzen 6. Platz noch vergrößerte.

Mit insgesamt 16 Medaillen hat die deutsche Mannschaft nach drei Wettkampftagen ihr Minimalziel bereits weit übertroffen.

Der Tag der deutschen Schwimmerinnen

Am vierten Wettkampttag der EM zeigten die deutschen Damen einmal mehr, was in ihnen steckt. Besonders Jarmila Gupta hatte sich viel vorgenommen: vormittags schwamm sie die Vorläufe für 100m Butterfly und 400m Lagen, qualifizierte sich für beide Finals und musste dann am Nachmittag in gleich vier Disziplinen antreten, denn das Finale der 800m Freistil stand noch an und die 4×200m Freistil-Staffel. Ein unglaublich hartes Programm für die erst 16jährige Gupta.

Der Nachmittag begann mit den 800m Freistil. Neben Gupta hatte sich auch die jüngste Schwimmerin der gesamten EM, Lara Mandel aus Bremen, für Deutschland qualifiziert. Gupta gelang der Sprung aufs Treppchen: mit einer Zeit von 10:10,51 gewann sie Bronze hinter der starken Ukrainerin Anna Tovsta (9:34,76) und der Russin Maria Kalinina (9:55,01). Lara Mandel wurde Achte.

Das zweite Finale des Tages bestritten für Deutschland Linda Neumann und Linda Müller im 50m Rückenschwimmen. Die starke Konkurrenz konnten die beiden nicht schlagen, die Medaillenränge gingen an Weißrussland, die Ukraine und Russland. Linda Neumann erreichte Platz 4 und Linda Müller Platz 7.

Für die 100m Butterfly der Damen hatten sich erneut gleich drei deutsche Teilnehmerinnen qualifiziert, neben Jarmila Gupta auch Victoria Zarn und die 13jährige Valentina Angelini aus Bochum.

Gupta und Zarn lagen weit vorn, scheiterten aber an Ausnahmeschwimmerin Alena Alexeeva aus Russland im Kampf um den Titel. Alexeeva schwmm neuen Championships-Rekord mit 01:06,46, gefolgt von Gupta mit 01:08,81 und Zarn auf dem 3. Platz mit 01:11,51.

Valentina Angelini wurde mit einer guten Zeit Fünfte.

Nach nur ca. 20min Pause ging Gupta schon wieder an den Start. Diesmal über 400m Lagen. Außer ihr schwamm noch Linda Neumann für Deutschland, für die es das zweite Finale an diesem Tag war.

Gupta setzte sich schon auf den ersten 100m deutlich ab und konnte die Führung bis zum Ende halten, dicht gefolgt von Neumann, die diese Europameisterschaften dazu nutzte, ihr Potential weiter zu entfalten.

Gemeinsam holten sie Titel und Vizetitel für Deutschland vor Maria Kalinina aus Russland: die 6. Gold- und die 5. Silbermedaille für das DGS-Team.

Auch das letzte Finale des Tages, die 4×200m Freistil-Staffel bestritten die Damen. Dabei erneut Linda Neumann und Jarmila Gupta, die damit einen ebenso anstrengenden wie erfolgreichen Wettkampftag beendete, sowie Victoria Zarn und Lara Mandel. Obwohl die vier noch einmal alles gaben, reichte es nicht für einen Medaillenrang. Sie erreichten einen hervorragenden vierten Platz hinter den Teams aus der Ukraine, Russland und Weißrussland.

Für die Herren war der vierte Wettkampftag der EM weniger spektakulär. Nicky Lange und Jan-Hendrik Anstipp qualifizierten sich aber für das Finale im 1500m Freistil, das am Samstag geschwommen wird.

Im Medaillenspiegel liegt Deutschland mit 6 Gold, 5 Silber und 10 Bronzemedaillen auf dem 3. Platz hinter der Ukraine und Russland.

Phil Goldberg – „König der Rückenschwimmer“

Der letzte Wettkampftag der 10. Schwimm-Europameisterschaften der Gehörlosen brachte dem deutschen Team noch einmal 6 Medaillen ein.

Nicky Lange erschwamm sich Silber über die harten 1500m Freistil. Ebenfalls für dieses Finale qualifiziert hatten sich Jan-Hendrik Anstipp, der auf den 6. Platz kam und Michael Würges, der auf Platz 8 landete.

Die nächste Medaille an diesem Tag holte noch einmal Victoria Zarn, die mit dieser EM ihr Comeback feiert. Über die 50m Freistil erreichte sie Platz 3 und gewann damit ihre dritte Bronzemedaille. Die beiden Ukrainerinnen Natalya Korniyenko und Iryna Tereshchenko lagen im Abstand von jeweils vier Sekunden vor ihr.
Newcomerin Valentina Angelini überzeugte mit einem guten siebten Platz.

Der anschließende Wettkampf machte Phil Goldberg zum „König der Rückenschwimmer“ dieser Europameisterschaften. Goldberg, der schon seit vielen Jahren eine solide Leistung zeigt und als sicherer Medaillenkandidat galt, gewann auch den dritten Titel im Rückenschwimmen. Er schwamm über die 200m in 02:15,50 mit einem klaren Vorsprung ins Ziel und machte den Überraschungserfolg perfekt. Mit dreimal Gold hatte niemand gerechnet.

Doch das war noch nicht das Ende des Medaillensegens.
Jarmila Gupta, die Heldin des vorigen Wettkampftages, legte noch einmal nach und schwamm über 200m Brust auf Platz 3. Vor ihr erneut die starken Ukrainerinnen Natalya Korniyenko und Iryna Tereshchenko.

Im anschließenden 200m Butterfly-Wettkampf der Herren traf Björn Koch wieder auf seine größten Konkurrenten, Luca Germano aus Italien und Ilya Trishkin aus Russland. Von Germanos Tempo verunsichert, verlor er den Russen aus dem Blick, der seine Chance nutzte und auf den zweiten Platz schwamm. Mit nur 30 Hundertstelsekunden Vorsprung schlug Trishkin an und verwies Koch auf den dritten Platz. Dennoch ein schöner Erfolg und Medaille Nr. 26 für Deutschland.

Der letzte Wettkampf der EM brachte auch die letzte Medaille für Deutschland: Bronze in der 4×100m Freistilstaffel. Wieder waren es die Russen und die Ukrainer, die ganz vorn lagen. Doch Björn Koch, Phil Goldberg, Robin Goldberg und Nicky Lange nahmen es gelassen. Denn die EM war insgesamt für alle deutschen Teilnehmer ein überwältigender Erfolg.

Die 10. Schwimm-Europameisterschaften der Gehörlosen in Dortmund sind zuende und damit eine Veranstaltung, die für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis war.

Der Kreisverband Schwimmen Dortmund unterstützte die EM mit all seiner Erfahrung in der Ausrichtung und Durchführung von Schwimmveranstaltungen und sorgte für eine professionelle Abwicklung. Dafür möchten wir uns im Namen aller Teilnehmer noch einmal sehr herzlich bedanken.

Mit rund 120 Sportlerinnen und Sportlern aus 18 Ländern war die Beteiligung zwar geringer als noch vor vier Jahren in Thessaloniki/GRE, aber ebenso hochklassig.

Bereits bei den Deaflympics in Taipeh im vergangenen Jahr hatte sich gezeigt, dass international ein Leistungssprung im Schwimmsport zu verzeichnen war und viele junge und starke Schwimmer besonders aus den ehemaligen Sowjetrepubliken neue Maßstäbe setzten. Auch wenn nur wenige neue Rekorde bei dieser EM aufgestellt wurden, war die Entwicklung deutlich zu erkennen. Besonders erfreulich dabei, dass viele neue Talente teilnahmen.
EDSO-Vertreter Dogan Özdemir bat dennoch bei der zweiten Technischen Sitzung der Veranstaltung um Förderung insbesondere des weiblichen Nachwuchses. Aber die Zukunft des Gehörlosen-Schwimmsports scheint auf europäischer Ebene nicht gefährdet zu sein.

Herausragender Einzelschwimmer war zweifellos der Italiener Luca Germano. Als einziger Teilnehmer seines Landes holte er 6x Gold und 1x Silber und setzte damit seinen Erfolg von Taipeh fort. Folgerichtig erhielt er den Sonderpreis als „Bester Schwimmer“ der EM. „Beste Schwimmerin“ wurde die Deutsche Jarmila Gupta, die erst 16jährig 2x Gold, 2x Silber und 3x Bronze gewann.

Das DGS-Team erreichte mit insgesamt 27x Edelmetall im Medaillenspiegel Platz 3 hinter der Ukraine und Russland. Beide Länder waren mit einer ganzen Riege von Trainern angereist, was wieder einmal zeigte, dass die Förderung des Gehörlosensports dort viel weiter fortgeschritten ist, als hierzulande. Trotzdem übertrafen die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer weit ihre eigene Zielsetzung.

Aufgrund der Ausrichtung der EM in Deutschland entschied der DGS-Leistungssportausschuss, fünf neue Talente zu nominieren, die sich alle bereits auf nationalem Niveau bewährt hatten: Valentina Angelini, Jan-Hendrik Anstipp, Lara Mandel, Linda Müller und Michael Würges.
Ziel der Newcomer war vor allem Finalteilnahme und gute Plätze zu erreichen. Das gelang auf ganzer Linie. Alle Fünf qualifizierten sich mehrfach für Finals, gaben ihr Bestes und wurden einige Male mit guten Platzierungen belohnt. Für die 12 – 16jährigen ein schöner Erfolg. Hervorzuheben ist dabei noch Jan-Hendrik Anstipp, der für die 4× 200m Freistil-Staffel eingesetzt wurde und mit dem Team Silber gewann.

Unter den sieben erfahrenen Schwimmern und Schwimmerinnen des deutschen Teams tat sich bei dieser EM besonders Phil Goldberg hervor. Der bescheidene Sportler galt als sicherer und solider Medaillenanwärter, auch wenn Trainerin Garnet Charwat es vorsichtig mit „Medaillen sind hier möglich“ formulierte. Doch Goldberg wuchs über sich selbst hinaus und konnte gleich drei Titel holen, alle in seiner stärksten Disziplin, dem Rückenschwimmen.

Gewohnt stark zeigte sich Björn Koch, der sich allerdings im Butterfly über keine der Strecken gegen Luca Germano durchsetzen konnte. Zweimal Gold in den Lagenwettkämpfen versöhnten den frisch gebackenen Abiturienten jedoch ein wenig, dazu noch einmal Silber und zweimal Bronze.

Robin Goldberg ergänzte die Herrenstaffel in zwei Wettkämpfen und gewann zweimal Bronze. Ein solides und realistisches Ergebnis für den „kleinen Bruder“ von Phil Goldberg.

Nicky Lange, der „Veteran“ der Mannschaft, gewann in den Einzelwettkämpfen einmal Silber und einmal Bronze. Ihm machte neben Luca Germano auch der Pole Artur Pióro zu schaffen, der Spezialist für Langstecken ist. Langes Medaillenausbeute kann sich trotzdem sehen lassen, denn er holte noch drei weitere Medaillen mit der Herrenstaffel.

Victoria Zarn feierte ein grandioses Comeback. Die 22jährige hatte nach den Weltmeisterschaften 2007 aus verschiedenen Gründen einige Zeit aussetzen müssen, konnte sich aber für die Europameisterschaften wieder gut vorbereiten. Sie hatte sich vorgenommen, gute Platzierungen zu erreichen und übertraf mit dem Gewinn dreier Bronzemedaillen ihre eigenen Erwartungen. Ihr Erfolg ist der Beweis dafür, dass mit Begeisterung und Ausdauer auch schwierige Zeiten überstanden und großartige Leistungen erzielt werden können.

Jarmila Gupta, die bereits in Taipeh mit dem Gewinn einer Silbermedaille beeindruckt hatte, schwamm eines der umfangreichsten Programme der gesamten Europameisterschaften. Eindrucksvoll war ihre Leistung insbesondere am vierten Wettkampftag, an dem sie zwei Vorläufe und sage und schreibe vier Finals schwamm und dabei jeweils einmal Gold, Silber und Bronze gewann.

Besonders erfreulich auch die Leistung von Linda Neumann. Die junge Berlinerin unterstrich mit dem Gewinn von einer Silber und drei Bronzemedaillen erneut, dass sie international an der Spitze mitschwimmen kann. Kam sie auch aus Taipeh ohne Edelmetall zurück und stand damit ein wenig im Schatten ihrer erfolgreichen Teamkollegin Gupta, bewies sie in Dortmund, dass auch bei den Deaflympics nur wenig gefehlt hatte, um einen Platz auf dem Treppchen zu erreichen.
Für ihre Gesamtleistung wurde sie mit dem Sonderpreis für die „Beste Nachwuchsschwimmerin“ ausgezeichnet.
Verbandsfachwart für Schwimmen, Peter Thiele erntete viel Lob für seine Weiterentwicklung einer Lichtsignal-Startanlage, die langfristig eine deutliche Verbesserung der Wettkampfbedingungen bedeuten kann. Ihm und seinem Team ist es zu verdanken, dass die Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Schwimmen reibungslos verlief und der Brückenschlag zwischen dem Schwimmsport der Gehörlosen und der Hörenden gelang. Die Kampfrichter zeigten sich beeindruckt vom hohen Leistungsniveau der EM und betreuten die Wettkämpfe mit viel Respekt und Professionalität.

Bundestrainerin Garnet Charwat, die seit vielen Jahren eines der erfolgreichsten Teams im deutschen Gehörlosensport trainiert, bewies mit der Nominierung der jungen Sportlerinnen und Sportler „ein Händchen“ für junge Talente und sorgte mit ihrer ruhigen Art für Ausgeglichenheit und Harmonie innerhalb der Mannschaft.
Unterstützt wurde sie dabei von Physiotherapeutin Vanessa Riegel, die das Schwimmteam bereits seit der EM 2006 betreut.

Zum Schluss geht noch ein großes Dankeschön an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, die dazu beigetragen haben, dass wieder einmal eine Europameisterschaft der Gehörlosen erfolgreich in Deutschland ausgetragen werden konnte.

Björn Koch

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.2010200 m Freistil02:03,457. Platz
21.06.2010100 m Schmetterling00:58,402. Platz00:57,113. Platz
21.06.20104 × 100 m Lagen04:07,643. Platz
22.06.2010400 m Lagen04:59,963. Platz04:43,721. Platz
22.06.20104 × 200 m Freistil08:17,312. Platz
23.06.201050 m Schmetterling00:26,483. Platz00:26,202. Platz
23.06.2010200 m Lagen02:20,451. Platz02:09,461. PlatzDeutscher Rekord
26.06.2010200 m Schmetterling02:11,741. Platz02:07,463. Platz
26.06.20104 × 100 m Freistil03:43,073. Platz

Jan-Hendrik Anstipp

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.2010200 m Freistil02:09,8814. Platz
22.06.201050 m Freistil00:26,8918. Platz
22.06.20104 × 200 m Freistil08:17,312. Platz
23.06.2010400 m Freistil04:35,469. Platz04:38,007. Platz
25.06.2010100 m Freistil00:58,9319. Platz
25.06.20101500 m Freistil18:32,707. Platz
26.06.20101500 m Freistil18:23,646. Platz

Jarmila Gupta

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.2010400 m Freistil04:54,742. Platz04:44,143. PlatzDeutscher Rekord, Deutscher Juniorenrekord
21.06.2010200 m Lagen02:35,142. Platz02:33,062. Platz
21.06.20104 × 100 m Freistil04:21,864. Platz
22.06.201050 m Schmetterling00:32,673. Platz00:31,794. Platz
22.06.2010200 m Schmetterling02:29,741. Platz
22.06.20104×100 m Lagen04:50,674. PlatzDeutscher Rekord
23.06.2010200 m Rücken02:39,173. Platz02:35,475. Platz
23.06.2010800 m Freistil09:51,752. Platz
25.06.2010800 m Freistil10:10,513. Platz
25.06.2010100 m Schmetterling01:08,812. PlatzDeutscher Juniorenrekord
25.06.2010400 m Lagen05:20,471. Platz
25.06.20104×200 m Freistil09:36,404. Platz
26.06.2010200 m Brust02:58,743. Platz02:54,233. Platz
26.06.2010200 m Freistil02:20,523. Platz02:19,866. Platz

Lara Mandel

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.201050 m Brust00:41,4713. Platz
21.06.2010400 m Freistil05:21,4610. PlatzAK 12/13 Rekord
21.06.20104 × 100 m Freistil04:21,864. Platz
22.06.2010100 m Freistil01:09,3812. Platz
23.06.2010800 m Freistil11:10,508. PlatzAK 12/13 Rekord
25.06.2010800 m Freistil11:09,668. PlatzAK 12/13 Rekord
25.06.20104×200 m Freistil09:36,404. Platz
26.06.201050 m Freistil00:32,0515. Platz
26.06.2010200 m Freistil02:34,2214. Platz

Linda Müller

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.201050 m Brust00:39,289. Platz
21.06.2010100 m Rückendisq.
22.06.20104×100 m Lagen04:50,674. PlatzDeutscher Rekord
23.06.2010200 m Rücken02:50,397. Platzdisq.
23.06.2010100 m Brust01:27,118. Platz01:28,678. Platz
25.06.201050 m Rücken00:37,318. Platz00:36,867. Platz
26.06.2010200 m Brust03:20,2511. Platz

Linda Neumann

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.2010100 m Rücken01:13,442. Platz01:12,553. PlatzDeutscher Juniorenrekord
21.06.2010200 m Lagen02:36,973. Platz02:33,293. Platz
21.06.20104 × 100 m Freistil04:21,864. Platz
22.06.2010100 m Freistil01:04,724. Platz01:02,794. PlatzDeutscher Juniorenrekord
22.06.20104×100 m Lagen04:50,674. PlatzDeutscher Rekord
23.06.2010200 m Rücken02:39,162. Platz02:33,033. Platz
23.06.2010100 m Brust01:24,245. Platz
25.06.201050 m Rücken00:35,134. Platz00:34,674. PlatzDeutscher Juniorenrekord
25.06.2010400 m Lagen05:23,572. Platz
25.06.20104×200 m Freistil09:36,404. Platz
26.06.2010200 m Brust03:01,515. Platz02:56,355. Platz

Michael Würges

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.2010100 m Brust01:21,2013. PlatzAK 14/15 Rekord
22.06.2010400 m Lagen05:33,4712. PlatzAK 14/15 Rekord
23.06.2010400 m Freistil04:51,2812. Platz
23.06.2010200 m Lagen02:36,5812. PlatzAK 14/15 Rekord
23.06.2010200 m Brust02:55,406. Platz02:51,716. PlatzDeutscher Juniorenrekord, AK 14/15 Rekord
25.06.201050 m Brust00:36,8814. Platz
25.06.20101500 m Freistil19:26,1010. Platz
26.06.20101500 m Freistil19:09,458. PlatzAK 14/15 Rekord

Nicky Lange

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.2010200 m Freistil02:03,739. Platz02:02,516. Platz
21.06.20104 × 100 m Lagen04:07,643. Platz
22.06.2010400 m Lagen04:58,442. Platz04:53,344. Platz
22.06.20104 × 200 m Freistil08:17,312. Platz
23.06.2010400 m Freistil04:20,382. Platz04:12,543. Platz
25.06.20101500 m Freistil17:04,762. Platz
26.06.20101500 m Freistil16:47,812. Platz
26.06.20104 × 100 m Freistil03:43,073. Platz

Phil Goldberg

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.201050 m Rücken00:28,891. Platz00:28,951. Platz
21.06.2010100 m Schmetterling01:00,315. Platz
21.06.20104 × 100 m Lagen04:07,643. Platz
22.06.2010100 m Rücken01:04,421. Platz01:02,091. Platz
22.06.20104 × 200 m Freistil08:17,312. Platz
23.06.201050 m Schmetterling00:27,558. Platz00:27,658. Platz
25.06.2010100 m Freistil00:58,8418. Platz
26.06.2010200 m Rücken02:20,241. Platz02:15,501. Platz
26.06.2010200 m Schmetterling02:13,432. Platz
26.06.20104 × 100 m Freistil03:43,073. Platz

Robin Goldberg

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.201050 m Rücken00:29,764. Platz00:29,714. Platz
21.06.2010100 m Schmetterling01:01,528. Platz01:02,218. Platz
21.06.20104 × 100 m Lagen04:07,643. Platz
22.06.2010100 m Rücken01:05,585. Platz01:04,925. Platz
22.06.201050 m Freistil00:26,4315. Platz
23.06.201050 m Schmetterling00:26,916. Platz00:26,936. Platz
25.06.2010100 m Freistil00:57,6314. Platz
26.06.2010200 m Rücken02:28,227. Platz02:24,676. Platz
26.06.20104 × 100 m Freistil03:43,073. Platz

Valentina Angelini

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.2010200 m Lagen02:55,047. Platz02:55,517. Platz
22.06.2010100 m Freistil01:11,2416. Platz
22.06.201050 m Schmetterling00:37,6610. Platz
25.06.2010100 m Schmetterling01:22,385. PlatzAK 12/13 Rekord
26.06.201050 m Freistil00:30,888. Platz00:30,517. PlatzAK 12/13 Rekord
26.06.2010200 m Freistil02:33,9713. Platz

Victoria Zarn

DatumStreckeVorlaufRangFinaleRangBemerkungen
21.06.201050 m Brust00:37,416. Platz00:37,205. Platz
21.06.20104 × 100 m Freistil04:21,864. Platz
22.06.201050 m Schmetterling00:32,062. Platz00:31,653. Platz
22.06.20104×100 m Lagen04:50,674. PlatzDeutscher Rekord
23.06.2010100 m Brust01:26,437. Platz01:22,734. Platz
25.06.201050 m Rücken00:35,145. Platz
25.06.2010100 m Schmetterling01:11,513. Platz
25.06.20104×200 m Freistil09:36,404. Platz
26.06.201050 m Freistil00:29,102. Platz00:28,673. Platz

Medailenspiegel EM 2010

PlatzLandGoldSilberBronze
1.Ukraine13117
2.Russland8138
3.Deutschland7614
4.Italien610
5.Weißrussland344
6.Polen120
7.Irland011
8.Großbritannien002
9.Niederlande002